Es gibt Situationen, in denen man sich einfach nur hinsetzen und weinen kann. Die Bibel sagt: Alles hat seine Zeit – auch das Weinen. Wer gerade durch Leid geht, kennt das.
In solchen Zeiten wird deutlich, wie wenig sich die Umstände steuern lassen. Hilflos ist man deshalb nicht, sagt Wilfried Schulte. Entscheiden lässt sich nämlich, welche Einstellung man einnimmt. Viktor Frankl, Psychiater und Auschwitz-Überlebender, nannte das das letzte Bollwerk menschlicher Freiheit.
Wer Gott kennt, kann eine Einstellung wählen, die mutig weitergehen lässt – weil jemand mitgeht, der sieht. „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“, hat Jesus versprochen. Und in der Offenbarung steht der Satz: Seht, ich mache alles ganz neu.


